Angefangen habe ich mit einer geschenkten Praktika Digitalcamera, satte 4 MPix und einer Akkulaufzeit von 3 Stunden bzw. 50 Bilder.
Diese wollte unbedingt ersetzt werden durch eine Panasonic FZ 50, sehr tolles Gerät, massig Pixel, Live View und mit einem tollen Vario Elmarit von Leica.
Nachdem sie mir eine Saison tolle Dienste erwies und mich immer mehr in das Thema Fotografie saugte, konnte sie leider nicht in sachen Tempo, Benutzerfreundlichkeit und Leistung mithalten.
Da war es um mich geschehen,mein Freund hielt seine Nikon D40 in der Hand und ich wollte auch mal als ich das klick klack des Spiegels hörte. Eine Mechanik die ich bis dahin noch nicht kannte.
Und erst das Sucherbild, welches hier nicht aus Pixeln bestand sondern echt war.
Ich kaufte sie mir und ich wusste was noch möglich ist mit digitalen Kameras.
Die Touren wurden länger, die Bilder aufwendiger und die Kamera irgenwann zu klein, also bekam die kleine Nikon einen Batteriegriff spendiert und mir stand nichts mehr im Wege.
Oder doch?
Es sind mal wieder die Technischen Raffinessen die sich die Hersteller ausdenken und uns glücklich machen.
In Sachen Serienbildgeschwindigkeit, Bildverarbeitung und Auflösung sollte noch etwas mehr Spielraum sein und ich entschloss mich zum Erwerb der Nikon D90 mit Hochformatbatteriegriff mit der ich zurzeit aktiv fotografiere.
Bei Objektiven ist das immer schwierig.
Der eine schwört auf Nikons der andere meint Sigma produziert gleichwertig was Optik angeht. Und Tokina bzw. Tamron gehen garnicht.
Bei einer Verkaufsberatung wird mit Argumenten wie, "schau doch womit Profis fotografieren" geziehlt auf Nikon und Sigma gelenkt.
Auf jeden fall sollte jeder selbst mal durch seine Kamera und dem neuen Glas schauen und entscheiden. Denn normalerweise kauft man das Glas, um länger als ein halbes Jahr zu fotografieren.
Für mich spielt immer die Leistung des Glases,Verarbeitung, Haptik und der Preis eine wichtige Rolle.
Und auch die Einsatzmöglichkeiten sollte man nicht missachten.
Deshalb habe ich mir z.B. bei meinen Weitwinkelobjektiven Zeit gelassen und Prioritäten wo anders gesetzt.
Also begann ich mit einfachen Zooms von Nikon wie dem 18-55 und 55-200. Diese sind recht preiswert im Moment und es gibts sie derzeit auch VR stabilisiert. Damit deckt man den normalen Zoom-Bereich eines Hobbyfotografen. Lichtstärke spielte für mich eine untergeordnete Rolle. Aber Lichtstärke ist toll und wenn die Optik auch noch scharf ist bei offenblende umso besser. Jedoch Lichtstark und Günstig sind meiner Meinung nach nur die AF D Festbrennweiten und mit einer dieser, dem f 1,8 50 mm AF D Nikkor habe ich meine ersten Sportfotos gemacht. Denn all zu hohe ISO Empfindlichkeiten wollte ich vermeiden.
Einem weiteren Segment in der Fotografie, dem Makkro sollte man sich auf jeden Fall mal zuwenden. Um dies möglich zu machen und zu schauen ob es einen Selbst reizt ohne tief in die Tasche greifen zu müssen, dem helfen wie mir auch damals, die Nahlinsen. Diese imitieren einen Grösseren Abstand zum Objekt und die Kamera kann trotz sehr dichtem Aufnahmeabstand scharf fokussieren. Das ist ledeglich ein Behelf und kein Optimum, denn es ist meist billiges Glas zusätzlich vor dem Objektiv und da es mich mehr und mehr reizte durfte eine Echte Makkrooptik nicht fehlen. Die Entscheidung und Empfehlung geht an das Nikkor Micro 60mm f 2,8, Preisleistung war bei mir entscheident und zudem ist es ein gutes Portraitobjektiv. Für die die auch weiter entfernte dinge ablichten wollen, sollten sich nach Zooms umschauen. Auch da habe ich Merfachverwendung in die Entscheidung fliessen lassen und mich für das f 2,8 70-200 AFS VR II Nikkor entschieden. Dieses eignet sich für Naturaufnahmen und aufgrund der Lichtstärke für rasante Sportgeschehnisse. Als Potraitobjektiv für Outdoorshootings zu empfehlen, durch die weit geöffnete Blende kann man schön mit Unschärfen spielen. Dieses Objektiv gibt es in vier Ausführungen und die letztere ist VR stabilisiert und schneller im Autofokus jedoch kostet sie hier und da auch gerne ca 2600 Euro. Eine ruhige Hand und Muskelkraft (Für 1,5Kg ohne Kamera)sollte in jedem Fall vorhanden sein. Wer wenig Raum hat und aber viel drauf bekommen muss kommt an einem Weitwinkel nicht herum. Gegen vielerlei Meinung habe ich mich für ein Tokina f 4,0 12-24 mm DX II entschieden. Ich gebe zu, das Plastik war nicht schön aber ich empfand mein Modell äusserst scharf und vielseitig. Leider bekam es einen bösen sturz ab und zerbrach. Wer weis ob es ein Sigma oder Nikon überlebt hätte. da mich am meisten der extreme Weitwinkelbereich begeisterte und mir 12mm zu wenig waren schnappte ich mir das Sigma f 4-5,6 10-20 mm, vorsicht ist geboten denn bei meinem Modell muss man wissen bei welcher blende es seine Stärken ausspielt. Sollte sich in der zeit das eine oder andere Objektiv bei mir einnisten wird hier stets aktualisiert.
Wer sich mehr und mehr mit dem fotografieren beschäftigt, experimentell ist dem wird hier und da die kamera nicht reichen.
Ich verwende ein Aluminium Stativ von Manfrotto das Supergeile ReproStativ 190 XPROB,496RC2 für mein Equipment unterwegs ein Lowpro Flipside AW 400, er bietet Platz für 2 Kameras und Fünf Objektive einen Blitz wie dem Nikon SB 600 würde man unter Verzicht auf ein Objektiv oder einer Kamera locker reinbekommen. Ich persönlich verwende einen Metz mecablitz 76 MZ 5 digital Stabblitz. für mich eine tolle Alternative für Portraits solang mein Studio noch eine Idee bleibt.
Das Stativ findet draussen Platz. Einen California Sunbounce Mini Zebra Silver/White, diverse Accessiors und Kreativität habe ich immer im Gepäck.Für die Bildbearbeitung steht mir ein Wacom Grafiktablett zur Seite. Saubere Striche und natürliches Gestalten.